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Skifreizeit der Prof. Dr. Eggers-Stiftung

Skifreizeit in Österreich vom 27.März 2010 bis 03.April 2010

Eggers Stiftung, vom 03.05.2010

Los ging es am 27.3.10 um 10 Uhr morgens vom Essener Hauptbahnhof. Nachdem wir alle in den Zug eingestiegen sind, haben wir unsere reservierten Plätze eingenommen und es uns gut gehen lassen.
Unser erster aufregender Halt war der Düsseldorfer Hauptbahnhof, da dort die Jugendlichen des Wulf-Alexander Strauer-Hauses zugestiegen sind. Alle haben sich sehr gefreut, da sich die meisten der jungen Leute schon aus dem letzten Jahr Skiurlaub kannten.

Der weitere Weg führte uns nach Ulm, wo wir ca. um 16 Uhr nachmittags ankamen. Von dort aus ging es weiter nach Lindau. Bis hierhin hatte der eine oder andere schon sein Proviant geplündert, oder auch das ein oder andere Nickerchen gemacht. Von Lindau ging es in die Stadt Bludenz, womit wir uns schon in Österreich befanden.
In Bludenz regnete es leider sehr stark. Weiter ging es mit einer Art S-Bahn Richtung Tschagguns.

Dort war dann gegen 20 Uhr endlich unser Ziel erreicht! Hier angekommen wurden wir von Herrn Geenen und Herrn Bartholome mit den Bullis in Empfang genommen, welche uns anschließend Etappenweise auf eine Schwindel erregende Höhe von 1100 Meter zu unserem Haus mit dem schönen Namen Mittagsspitze bringen sollten.
Der Weg war sehr abenteuerlich, da er sehr kurvenreich verlief, und der ein oder andere wird ihn in reger Erinnerung behalten.

Gegen 21 Uhr sind wir dann alle am Haus angekommen, wo Frau vom Endt schon mit ihrem Hund Lotte auf uns wartete. Wir haben zunächst das Haus erkundet, danach unsere Zimmer bezogen, anschließend nach der langen Reise erst einmal lecker gegessen.
Kurze Zeit später sind dann auch alle müde und erschöpft in ihre Betten gefallen.

Am nächsten Morgen haben wir ein gemeinsames Frühstück eingenommen, und den Tag mit Spaziergängen und Gesellschaftsspielen verbracht.

Für den darauf folgenden Tag war der erste Skikurstag geplant, dem alle auch aufgeregt entgegen fieberten. Wir sind also morgens um 6 Uhr aufgestanden, haben um 7 Uhr gefrühstückt und Proviant eingepackt, damit wir gegen 8:30 mit den Bullis ins Skigebiet fahren konnten. Dort angekommen sind wir Gruppenweise mit der Gondel auf den schönen Golmer Berg gefahren. Am Berg haben uns unsere Skilehrer Martin und Wolfgang in Empfang genommen und es ging in zwei Gruppen los zum Ski fahren.

Der Kurs hat zwei Stunden gedauert und alle haben tapfer mitgemacht. Wir sind in einem tollen Skigebiet gefahren, in welchem für jeden etwas dabei war, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.

Von nun an haben wir jeden Tag unseren Skikurs besucht und immer tolle Sachen dazu gelernt. Am Ende des Skikurses sind ein paar Kollegen mit den Fortgeschrittenen sogar mehrmals eine Abfahrt gefahren, wir haben uns alle unten an der Golmer Station wieder getroffen.

Im Laufe der Woche haben wir  unseren vorletzten Skikurstag leider nicht wahrnehmen können, da es so stark geschneit hat, dass wir nicht mit den Bullis ins Skigebiet fahren konnten. Somit haben wir uns den Tag mit Gesellschaftsspielen und kleinen Schneespaziergängen vertrieben. Wir hatten sowieso einen herrlichen Ausblick auf die Berge und haben fast jeden Nachmittag auf den Sonnenliegen vor dem Haus verbracht, tolle Gespräche geführt usw.

Unser Haushund Lotte hatte hierbei riesigen Spaß, da in unmittelbarer Nähe ein Hühnerstall existierte. Außerdem waren eine Menge Katzen vor Ort, und auch sonst für sie ganz viele Sachen zu entdecken.

Da wir eine tolle große Gastroküche im Haus vorfanden, konnten wir tolle Gerichte für unsere Bewohner kochen, die mal ganz den Service genießen durften sich bekochen zu lassen.

Wr haben neben einem Nudelauflauf, Pfannkuchen etc. auch einen tollen Grillnachmittag bei herrlichem Wetter gestartet. So kam jeder auf seine Kosten. Wir mussten uns die Lebensmittel im Dorf besorgen, wo man nur mit den Bullis hinkam. Das hat dazu geführt, dass jeden Tag einige unserer Bewohner mit ins Dorf wollten, um ihr Taschengeld unter die Leute zu bringen.
Die Woche ist viel zu schnell vergangen und wir hatten am letzten Tag unseres Skikurses die Gelegenheit, ein Abschlussrennen zu organisieren. Das Rennen war für alle sehr aufregend, da es sogar eine Siegerehrung und eine Urkundenvergabe gab. Am letzten Morgen mussten wir sehr früh aufstehen, um unseren Rückweg anzutreten. Der Weg führte uns auf derselben Route wieder zurück, und im Zug konnten wir alle noch einmal von den vergangenen Tagen träumen.

Wir waren dann gegen 18 Uhr wieder in Düsseldorf und Essen, diese Skifreizeit war und ist weit über diesen Abend hinaus ein tolles, erinnerungsreiches Gesprächsthema.

Wir hoffen und freuen uns, auch im Jahre 2011 wieder eine so schöne, erfolgreiche Skifreizeit durchführen zu können.

Wir danken allen Beteiligten für die problemlose Organisation und Durchführung, für das tolle Engagement und das gute Miteinander!

 

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